Sonntag, 21. September 2014

Sternfahrt mit Elektroautos nach Bad Kreuznach





In verschiedenen Orten in Rheinland-Pfalz starten Bürgerinnen und Bürger am Samstag zu einer alternativen Sternfahrt mit Bus, Bahn, Fahrrädern, Elektro-Fahrrädern oder Elektro-Autos nach Bad Kreuznach, wo dann eine große Abschlußveranstaltung der Aktionswoche stattfindet. Auch in Mainz starten Bürgerinnen und Bürger nach Bad Kreuznach. Sie machen einen Zwischenstop in Wackernheim. Im Werk II der Autoklinik Rosenstock erkläre ich die Technik und Entstehungsgeschichte der Elektro-Ente. Die Rabenkopf BürgerEnergie wird eine Reihe von Elektro-Autos dort haben (von den kultigen Elektro-Enten, über Elektro-Peugeots, den BMW i3 bis zum Tesla Model S), mit denen wir gegen 13:00 Uhr die Sternfahrt in Richtung Bad Kreuznach fortsetzen werden. Vielleicht möchte uns der Eine oder Andere ja nach Bad Kreuznach begleiten?? Für Auto-Fans, aber auch alle, die an alternativen Fortbewegungsmitteln wie Bus, Bahn, e-Fahrrad usw interessiert sind ..... eine Muss-Veranstaltung :-) .


Mehr dazu unter folgendem Link:
https://www.energieagentur.rlp.de/rheinhessen-nahe/details/artikel/sternfahrt-nachhaltig-mobil-in-wackernheim-am-2709-zwischen-12-und-13-uhr.html


 

Montag, 28. Juli 2014

Rabenkopf Bürgerenergiegenossenschaft gegründet

In meinem Wohnort Wackernheim habe ich mit vielen weiteren Genossen die Rabenkopf Bürgerenergiegenossenschaft gegründet. Das Ziel ist, die Gemeinde zu 100% mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Und das in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.
Mehr darüber ist hier zu erfahren:

https://www.rabenkopf-energie.de/

Montag, 7. Juli 2014

LiFePO4-Akkus vs. Supercap



Immer wieder kursieren Ideen, mithilfe von sogenannten Supercaps Akkus von Elektrofahrzeugen für kurzzeitige Beschleunigung zu Unterstützen. Hierzu einige Detailbetrachtungen:

Supercap 300F, 2,5V Maximalspannung, 6mOhm Innenwiderstand, Gewicht 90g, Imax 50A, 26,5mm x48mm x 59mm

LiFePO4-Akku 100Ah, 3,2V, 1mOhm, Gewicht 3,2kg, Imax 100A (1000A für 10sec.), Abmessung 142mm x 67mm x 218mm, Energie=100Ahx3,2V=320Wh

Innenwiderstand:
Bei 6mOhm Innenwiderstand und Aufladung auf 2,5V wäre eine theoretische Belastbarkeit bis die Ausgangsspannung bei 0V liegt 416A (praktisch natürlich Blödsinn, da mit 0V Ausgangssapnnung keine Leistung mehr bereitgestellt werden kann und der Kondenstor nur mit 50A Belastbarkeit angegeben ist. Dieses Problem lässt sich durch parallelschalten vieler Kondensatoren lösen.

Energiedichte nach Masse:
W=0,5xCxU²=0,5x300F x 2,5²V²=937,5Ws=0,26Wh , dabei bleibt unberücksichtigt, dass durch die bei Entladung sinkende Spannung nicht die volle Kapazität genutzt werden kann. Bei 90g Gewicht liegt die Energiedichte umgerechnet bei 2,9Wh/kg. Vergleichen mit LiFePO4 Akkus, deren Energiedichte bei 100Wh/kg liegt lässt sich mit Superkondensatoren nur sehr wenig Energie speichern. Der Unterschied liegt bei einem Faktor von etwa 35 zu Ungunsten des Kondensators

Energiedichte nach Volumen:
Superkondensator: 26,5mm x 48mm x 59mm=75048mm³=75cm³
0,0035Wh/cm³
LiFePO4-Akku:  142mm x 67mm x 218mm=1074052mm³=1074cm³
0,298Wh/cm³
Unterschied bei der gespeicherten Energie pro Volumen ist Faktor 85 zu Ungunsten des Kondensators.

Fazit:
In Zeiten, wo die kurzzeitige Überlastbarkeit der Lithium-Akkus (10C für10sec.) immer besser wird ist der Einsatz von Kondensatoren als Energiespeicher für kurzzeitige Bereitstellung von Leistungsspitzen nicht empfehlenswert.

Freitag, 6. Juni 2014

Heute habe ich eine Tankstelle gebaut!

Was ich schon immer machen wollte ist eine Tankstelle zu bauen. Heute war es dann endlich soweit, ich habe einen großen Benzintank im Garten vergraben und einige Zapfsäulen installiert, ach nein, ich fahre ja elektrisch, da brauche ich nur eine Steckdose. Und genau die habe ich an meiner Bruchsteinmauer festgeschraubt und kann jetzt noch einfacher als mit dem Verlängerungskabel aus dem Kellerfennster "tanken". Einfach im Lavendel parken und das Ladekabel einstecken während einige durch das Parkmanöver zerquetschte Lavendelzweige einen betörenden Duft abgeben.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Neue Steuerplatine

Das Layout der neuen Steuerplatine für Elektroumrüstungen ist fertig und fünf Stück Leiterplatten sind bestellt. Die Bauteile liegen hier und freuen sich auf den Lötkolben. Es gibt einige Änderungen zur Vorgängerversion. Die Anschlüsse sind jetzt mit solider Wago Cage Clamp Technik ausgestattet, so dass sich keine Schraube mehr lösen kann. Es gibt einen PWM-Ansteuerausgang für Tankuhren und eine PWM-Ausgang für Ladegeräte aus der TC-Serie. Die Akkuüberwachung kann mehr Zellen in Serie überwachen und das auf zwei Bänke verteilt. Maximal sind 50 Zellen pro Bank in Serienschaltung  möglich.
Warum das ganze? Ich rüste grade eine weiter Ente um und eine Karmann Ghia, und natürlich soll meine Ente auch die neue Elektronik bekommen.

Sonntag, 23. Februar 2014

BMS-Fertigung

Für eine weitere Ente baue ich gerade BMS-Zellmodule für die 100Ah LiFePO4 Zellen auf. Hier ein paar Fotos von der Serie. Insgesamt werden es über 100 Module, da für die Umrüstung eines Karmann Ghia auch noch 45 Zellen verbaut werden sollen. Das BMS erfüllt, wie auch schon an früherer Stelle in diesem Blog beschrieben, die Funktionen Unterspannungserkennung, Überspannungserkennung und Aktivieren eines Balancier-Stroms bei Erreichen eines bestimmten Ladespannungswertes für jede einzelne Zelle. Alle Schwellen lassen sich programmieren, so dass die Module für unterschiedliche Zellchemie verwendet werden können.

Hier noch einmal zur Verdeutlichung der Verschaltung eine Prinzipskizze der BMS-Modul/Akku-Anordnung:


Sonntag, 12. Januar 2014

Dashboard oder digitales Armaturenbrett

Ich habe in den Weihnachtsferien die Display-Schnittstelle des Curtis-Controller mithilfe eines PC's und Labview (das ist eine hochinteressante grafische Programmiersprache, mit der ich beruflich viel zun tun habe und mit der sich sehr schöne Benutzeroberflächen erstellen lassen) ausgelesen und den Entwurf eines digitalen Armaturenbretts gebaut. Einzig muss dann als Steuerungsplattform eine Hardware auf PC-Basis zum Einsatz kommen, da National Instruments Labview nur auf PC-Hardware läuft, was wieder Nachteile bei der Bootzeit mit sich bringt und auch der Formfaktor nicht sehr schlank ist. Auch die Daten anderer Controller lassen sich auslesen, so kann ich z.B auch mein EVµC-Board anzapfen.

Hier noch ein Screenshot von dem Entwurf: