Nach 6 Wochen der schönen Fahrerei möchte ich nun einmal die Verbrauchsdaten der Elektrente veröffentlichen.
Es stellt sich heraus, dass im Durchschnitt ca. 15kWh/100km elektrische Energie für das Elektroauto benötigt werden. Damit liegen die Kosten pro 100km bei ca. 4€. Ein Wert, der sich sehen lassen kann. Monetär umgerechnet entspricht das 2,5l Superbenzin auf 100km bei einem Benzinpreis von 1,60€. Energetisch umgerechnet sind das bei 10kWh Energieinhalt pro Liter Benzin 1,5l/100km!!! Elektromobilität kann also Geldbörse und Umwelt schonen. Wenn sich in Zukunft bei den Akkus das Gewicht pro Energie und der Preis halbiert wird das einen richtigen Schub geben.
Hier noch die detailierten Verbräuche von April:
Hier geht's rund um die Elektrifizierung einer Ente. Und um Themen die dazu passen: Elektromobilität, Energie, Nachhaltigkeit
Dienstag, 21. Mai 2013
Sonntag, 21. April 2013
500km und Batterien
Die ersten 500km sind mit der Elektrente gefahren!
Ich habe heute die Zellspannungen nach 14 Ladezyklen einzeln gemessen und folgende Werte festgestellt:
Ob die Werte so in Ordnung sind weiß ich nicht, da mir Langzeiterfahrung mit LiFePO4 Akkus fehlt. Die Abweichung der Zellspannungen untereinander ist max 16mV, das finde ich nicht dramatisch. Der Ladealgorithmus macht derzeit folgendes: Laden mit voller Stromstärke, das sind hier 15A, und dann bei Erreichen der oberen Grenzspannung von 3,8V noch 10 Minuten mit 1A balancieren. Die Balancierzeit ist sehr kurz, hier können nur Kapazitätsunterschiede von 1Ah/6 ausgeglichen werden. Wenn die Zellspannungen über die Zeit weiter auseinanderdriften werde ich die Balancierzeit erhöhen.
Ich habe heute die Zellspannungen nach 14 Ladezyklen einzeln gemessen und folgende Werte festgestellt:
Ob die Werte so in Ordnung sind weiß ich nicht, da mir Langzeiterfahrung mit LiFePO4 Akkus fehlt. Die Abweichung der Zellspannungen untereinander ist max 16mV, das finde ich nicht dramatisch. Der Ladealgorithmus macht derzeit folgendes: Laden mit voller Stromstärke, das sind hier 15A, und dann bei Erreichen der oberen Grenzspannung von 3,8V noch 10 Minuten mit 1A balancieren. Die Balancierzeit ist sehr kurz, hier können nur Kapazitätsunterschiede von 1Ah/6 ausgeglichen werden. Wenn die Zellspannungen über die Zeit weiter auseinanderdriften werde ich die Balancierzeit erhöhen.
Mittwoch, 10. April 2013
Statistik
Ich habe ausgerechnet, dass bei 4541 zugelassenen Elektroautos (inkl. Plug-In-Hybride) in Deutschland in 2012 und 82 Mio. Einwohnern der prozentuale Anteil von Elektroautos bei sagenhaften 0,0055% liegt.
Zum Vergleich: in meinem schönen Ort Wackernheim gibt es bei 2700 Einwohnern 4 rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge, was einen prozentuellen Anteil von 0,15% Elektrofahrzeuge pro Einwohner ausmacht. Damit ist in diesem kleinen, rheinhessischen Ort die Elektroautodichte 27 mal größer als im Bundesdurchschnitt!
Zum Vergleich: in meinem schönen Ort Wackernheim gibt es bei 2700 Einwohnern 4 rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge, was einen prozentuellen Anteil von 0,15% Elektrofahrzeuge pro Einwohner ausmacht. Damit ist in diesem kleinen, rheinhessischen Ort die Elektroautodichte 27 mal größer als im Bundesdurchschnitt!
Samstag, 6. April 2013
Nummernschilder
Jetzt hat die Elektrente endlich Nummernschilder und ist angemeldet. Die Anmeldung auf der Zulassungsstelle lief reibungslos, alle Daten vom TÜV wurden übernommen und im Fahrzeugschein steht jetzt unter P.1 ELEKTRO. Der Steuerbescheid für die Elektroente ist bereits gekommen und wie zu erwarten war wird eine Steuer fällig, da das Fahrzeug bereits 1989 das erste mal zugelassen war. Die Höhe der Steuer ist 28€ pro Jahr. Mal sehen, ob ich die Muße und die Zeit aufbringe, wegen 28€ im Jahr mit dem Finanzamt zu kommunizieren. Richtig wär's ja schon, warum soll immer nur die Automobilindustrie, die nur sehr mäßige Fortschritte auf der Haben-Seite im Elktroautobereich vorzuweisen hat, subventioniert werden.
Weiterhin habe ich das Ladeprogramm voran getrieben, dazu später nochmal mehr.
Weiterhin habe ich das Ladeprogramm voran getrieben, dazu später nochmal mehr.
Samstag, 9. März 2013
Getüvt!
Am Dienstag hat die Elektroente die TÜV-Abnahme geschafft. Die beim Vortermin besprochenen Punkte wurden erledigt, so dass es keine nennenswerten Probleme gab. Jetzt muss die Ente noch angemeldet werden und die Steuerfrage geklärt werden und dann kann es pünktlich zum Frühling auf die Straße gehen.
Spannend ist, ob die Ente steuerbefreit wird oder nicht, wobei ich mich schon für eine Steuerbefreiung einsetzen werde.
Die Steuer für Elektroautos bis 2000kg zulässiges Gesamtgewicht berechnet sich nach folgender, eher deutschen Formel:
(11,25€ pro angefange 200kg zulässiges Gesamtgewicht) / 2. Das Ergebnis wird dann noch auf ganze Euros abgerundet. Bei der Ente wären das also: Zulässiges Gesamtgewicht: 930kg-> 1000kg/200kg x 11,25 =56,25
56,25/2=28,125-> Abrunden ergibt eine Elektrentensteuer von 28€ pro Jahr.
Warum nicht einfach 5,625€ pro angefange 200kg angesetzt werden? Wahrscheinklich kann der Finanzrechner nur zwei Nachkommastellen.
Kennt jemand eine günstige Versicherung für Elektroautos?
Ich bin sehr glücklich, dass alles so gut lief.
Spannend ist, ob die Ente steuerbefreit wird oder nicht, wobei ich mich schon für eine Steuerbefreiung einsetzen werde.
Die Steuer für Elektroautos bis 2000kg zulässiges Gesamtgewicht berechnet sich nach folgender, eher deutschen Formel:
(11,25€ pro angefange 200kg zulässiges Gesamtgewicht) / 2. Das Ergebnis wird dann noch auf ganze Euros abgerundet. Bei der Ente wären das also: Zulässiges Gesamtgewicht: 930kg-> 1000kg/200kg x 11,25 =56,25
56,25/2=28,125-> Abrunden ergibt eine Elektrentensteuer von 28€ pro Jahr.
Warum nicht einfach 5,625€ pro angefange 200kg angesetzt werden? Wahrscheinklich kann der Finanzrechner nur zwei Nachkommastellen.
Kennt jemand eine günstige Versicherung für Elektroautos?
Ich bin sehr glücklich, dass alles so gut lief.
Freitag, 1. März 2013
Endlich Frühling
Der Winter hatte die Elektroente fest im Griff. Bei dem strengen Frost in diesem Jahr war der Winter aber eine gute Testbasis für das BMS der LiFePO4 Zellen. Bisher haben alle Zellmodule die Temperaturen überstanden. Auch die restlichen Komponenten scheinen den Winter überlebt zu haben.Jetzt freue ich mich, wenn der Winter vorbei ist und Outdoor-Schrauben wieder mehr Spaß macht. Dann ist auch wieder richtiges Entenfahrwetter!
Mogen werden weitere TÜV-Vorbereitungen erledigt um dann alsbald die Prüfung zu machen.
Hier noch ein Blick auf die geöffnete Alukiste in der die LiFePO4 Akkus montiert sind und den Ladestecker, der im bisherigen Tankstutzen seinen Platz gefunden hat. Die Ladung erfolgt mit einem 1,5kW Onboard Charger und dauert ca. 7h. Ein leistungsstärkeres Ladegerät wäre auch gut ist aber bisher aus Kostengründen nicht realisiert. Wichtig wäre unter 3,5kW zu bleiben, damit das Laden an einer mit 16A abgesicherten Schukosteckdose noch funktioniert.
Sonntag, 17. Februar 2013
Gewichtige Fragen
Ich habe die Ente jetzt einmal gewogen (danke an das Humuswerk Essenheim): sie wiegt 650kg, fast gleichmäßig auf beide Achsen verteilt. Die leere Originalente wiegt 600kg. Das Zusatzgewicht wird vom neuen verzinkten Rahmen (+20kg) und den Akkus verursacht. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 930kg, d.h ich habe noch 280kg Reserve. Ich habe Platz für ein weiteres Akkupaket (90kg/8kWh) bleiben also 190 kg. Das wären dann zwei Personen von meinem Kaliber oder 4 Topmodels. Oder ich und zwei Topmodels ;-)
Ohne das zweite Akkupaket wäre noch mehr drin, dann ist natürlich die Reichweite geringer.
Ohne das zweite Akkupaket wäre noch mehr drin, dann ist natürlich die Reichweite geringer.
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