Am Dienstag hat die Elektroente die TÜV-Abnahme geschafft. Die beim Vortermin besprochenen Punkte wurden erledigt, so dass es keine nennenswerten Probleme gab. Jetzt muss die Ente noch angemeldet werden und die Steuerfrage geklärt werden und dann kann es pünktlich zum Frühling auf die Straße gehen.
Spannend ist, ob die Ente steuerbefreit wird oder nicht, wobei ich mich schon für eine Steuerbefreiung einsetzen werde.
Die Steuer für Elektroautos bis 2000kg zulässiges Gesamtgewicht berechnet sich nach folgender, eher deutschen Formel:
(11,25€ pro angefange 200kg zulässiges Gesamtgewicht) / 2. Das Ergebnis wird dann noch auf ganze Euros abgerundet. Bei der Ente wären das also: Zulässiges Gesamtgewicht: 930kg-> 1000kg/200kg x 11,25 =56,25
56,25/2=28,125-> Abrunden ergibt eine Elektrentensteuer von 28€ pro Jahr.
Warum nicht einfach 5,625€ pro angefange 200kg angesetzt werden? Wahrscheinklich kann der Finanzrechner nur zwei Nachkommastellen.
Kennt jemand eine günstige Versicherung für Elektroautos?
Ich bin sehr glücklich, dass alles so gut lief.
Hier geht's rund um die Elektrifizierung einer Ente. Und um Themen die dazu passen: Elektromobilität, Energie, Nachhaltigkeit
Samstag, 9. März 2013
Freitag, 1. März 2013
Endlich Frühling
Der Winter hatte die Elektroente fest im Griff. Bei dem strengen Frost in diesem Jahr war der Winter aber eine gute Testbasis für das BMS der LiFePO4 Zellen. Bisher haben alle Zellmodule die Temperaturen überstanden. Auch die restlichen Komponenten scheinen den Winter überlebt zu haben.Jetzt freue ich mich, wenn der Winter vorbei ist und Outdoor-Schrauben wieder mehr Spaß macht. Dann ist auch wieder richtiges Entenfahrwetter!
Mogen werden weitere TÜV-Vorbereitungen erledigt um dann alsbald die Prüfung zu machen.
Hier noch ein Blick auf die geöffnete Alukiste in der die LiFePO4 Akkus montiert sind und den Ladestecker, der im bisherigen Tankstutzen seinen Platz gefunden hat. Die Ladung erfolgt mit einem 1,5kW Onboard Charger und dauert ca. 7h. Ein leistungsstärkeres Ladegerät wäre auch gut ist aber bisher aus Kostengründen nicht realisiert. Wichtig wäre unter 3,5kW zu bleiben, damit das Laden an einer mit 16A abgesicherten Schukosteckdose noch funktioniert.
Sonntag, 17. Februar 2013
Gewichtige Fragen
Ich habe die Ente jetzt einmal gewogen (danke an das Humuswerk Essenheim): sie wiegt 650kg, fast gleichmäßig auf beide Achsen verteilt. Die leere Originalente wiegt 600kg. Das Zusatzgewicht wird vom neuen verzinkten Rahmen (+20kg) und den Akkus verursacht. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 930kg, d.h ich habe noch 280kg Reserve. Ich habe Platz für ein weiteres Akkupaket (90kg/8kWh) bleiben also 190 kg. Das wären dann zwei Personen von meinem Kaliber oder 4 Topmodels. Oder ich und zwei Topmodels ;-)
Ohne das zweite Akkupaket wäre noch mehr drin, dann ist natürlich die Reichweite geringer.
Ohne das zweite Akkupaket wäre noch mehr drin, dann ist natürlich die Reichweite geringer.
Mittwoch, 30. Januar 2013
TÜV2
Der erste Termin fand statt. Es lief sehr konstruktiv und angenehm. Danke an der Stelle schon mal an den TÜV. Eine Liste mit kleineren Verbesserungen wurde erstellt. So soll das Kabel, welches Netzspannung zum Ladegerät führt in orange ausgeführt werden. Ich hatte gelb gewählt, um es von den Gleichspannungsleitungen unterscheiden zu können. Einige Lüsterklemmen müssen noch durch KFZ-gerechte Steckverbinder ersetzt werden. Und ein oranges, geschirmtes, doppelt isoliertes 35mm² Kable muss an einer Stelle noch besser gegen mechanische Beschädigung geschützt werden.
Dann wurden natürlich technische Unterlagen und CE/EMV-Zertifikate verlangt, die ich schon fast alle habe. Wenn es gut läuft, lässt sich im Februar/März eine Abnahme durchführen.
Dann beginnt die Suche nach einer Versicherung und die Frage nach der Steuerbefreiung muss gestellt werden. Die Bundesregierung hat hier ja einiges angekündigt.
Dann wurden natürlich technische Unterlagen und CE/EMV-Zertifikate verlangt, die ich schon fast alle habe. Wenn es gut läuft, lässt sich im Februar/März eine Abnahme durchführen.
Dann beginnt die Suche nach einer Versicherung und die Frage nach der Steuerbefreiung muss gestellt werden. Die Bundesregierung hat hier ja einiges angekündigt.
Mittwoch, 23. Januar 2013
Dienstag, 22. Januar 2013
Entwicklung des BMS
Heute soll eine Beschreibung des BMS erfolgen, dass ich entwickelt habe. Warum selbst entwickelt? Ich wollte gerne 100% Kontrolle über das System haben und es flexibel anpassen können. Was macht es? Auf jedem Akku ist ein Zellmodul installiert, das ständig die Spannung des Akku misst und einen Blinkcode mittels einer roten LED ausgibt. Alle Schwellen lassen sich individuell programmieren.
Hier folgt noch eine Foto der eingebauten Akkus in die Ente:
Das System hat schon einen Sommer testweise in einem Schrottauto gezeigt, dass es hohe Temperaturen verträgt. Derzeit muss es gerade seinen Dienst bei Eis und Schnee in der Ente absolvieren. Bisher gab es noch keine Ausfälle, abgesehen von einem Wasserschaden durch einen undichten Kofferraumdeckel und nicht vorhandenem, geschlossenen Batteriekasten. Etwas Ethanol und eine Zahnbürste konnten das Modul jedoch wieder zum Leben erwecken.
Ich werde demnächst noch eine neue Version der Platinen auflegen mit einigen Verbesserungen. So soll z.B. eine grüne LED den OK-Zustand signalisieren und einige Leiterbahnen stärker ausgeführt werden. Auch ist denkbar, mittels einer Referenzspannungsquelle die Messgenauigkeit weiter zu erhöhen.
Die Blinkcodes:
alle 3 sec
blitzen für 50ms: alles OK, Vbat zwischen 2,5 und 3,6V, Schleife geschlossen
alle 1 sec
blitzen: Vbat größer 3,6V, Schleife geschlossen, Bypass öffnen
alle 100ms
blitzen: Vbat größer 4V, Schleife unterbrochen
alle 500ms
blitzen: vbat kleiner 2,5v, Schleife unterbrochen
Wenn während des Ladevorgangs eine Zelle eine Spannung größer 3,6V erreicht wird ein Bypass aktiviert und es fließt ein Balancierstrom von 1,5A. Damit lassen sich alle Zellen in der Ladeschlussphase angleichen. Alle BMS-Module sind über eine Sicherheitsschleife miteinander verbunden und melden eine Fehlfunktion an das EVµC-Modul, das eine Alarmmeldung auf dem Display ausgibt. Das EVµC-Modul ist wiederum mit dem Ladegerät verbunden und kann den Ladestrom in Abhängigkeit des BMS-Status einstellen. Die Sicherheitsschleife ist 'normally closed', d.h. eine Unterbrechung der Verkabelung wird detektiert. Insgesamt stand das Motto: "so einfach wie möglich, so aufwändig wie nötig" im Vordergrund.
![]() | ||||
| BMS-Modul auf einer 100Ah-Zelle |
Das System hat schon einen Sommer testweise in einem Schrottauto gezeigt, dass es hohe Temperaturen verträgt. Derzeit muss es gerade seinen Dienst bei Eis und Schnee in der Ente absolvieren. Bisher gab es noch keine Ausfälle, abgesehen von einem Wasserschaden durch einen undichten Kofferraumdeckel und nicht vorhandenem, geschlossenen Batteriekasten. Etwas Ethanol und eine Zahnbürste konnten das Modul jedoch wieder zum Leben erwecken.
Ich werde demnächst noch eine neue Version der Platinen auflegen mit einigen Verbesserungen. So soll z.B. eine grüne LED den OK-Zustand signalisieren und einige Leiterbahnen stärker ausgeführt werden. Auch ist denkbar, mittels einer Referenzspannungsquelle die Messgenauigkeit weiter zu erhöhen.
Samstag, 19. Januar 2013
Heizungsschaltertest
In diesem Video teste ich den elektronischen Heizungsschalter. Am Wochenende will ich ihn dann in die Ente einbauen.
Abonnieren
Posts (Atom)


